kindermachen, kinderkriegen & kinder großziehen: beitrag für eine hochzeitszeitung

kindermachen, kinderkriegen & kinder großziehen: beitrag für eine hochzeitszeitung

himmel
jet streams – kid screams

liebes ehepaar,

als dreimaliger vater möchte ich euch an dieser stelle ein paar tipps (mit einer prise humor, aber auch mit ein oder zwei weisheiten) mit auf euren gemeinsamen lebensweg geben. los geht’s!

kindermachen: ihr braucht zunächst einmal etwas zeit und etwas lust und möglichst ganz viel liebe. stress ist doof. familie oder freunde, die dann und wann nachfragen, was ist denn nun ist, gehören in den dunklen keller verdammt (oder einen maulkorb verpasst). es geht um euch und nur um euch zwei und wenn ihr wollt (dann) euch drei. normalerweise ist es ziemlich gut ziemlich nackig beim kindermachen zu sein, aber es geht auch ohne nackig – spontanität, kreativität sind hier manchmal gefragt. auf jeden fall muss mann und frau es wohl öfters probieren, durchhalten, weitermachen. „ach liebling – komm schon“. es gibt vielleicht auch rückschläge, welche verkraften werden müssen, aber es gibt auch wunschkliniken, die das unmögliche möglich machen. was ihr braucht oder brauchen werdet wisst ihr (dann) schon selbst am besten. generell lasst euch nicht reinreden. scheißt auf viele gut gemeinte ratschläge oder unpassende kommentare (nur nicht auf meine, versteht sich).

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Statusmitteilung

10 kniffelige fragen (mal so richtig ehrlich beantwortet)

locks
together forever

ein guter freund von mir hatte sich bereit erklärt 10 kniffelige fragen zu beantworten und diese dann hier (als eine art gastbeitrag) auf dasdrittekind.com zu veröffentlichen. ich war erstaunt wie ehrlich doch seine antworten letztendlich ausgefallen sind. respekt von mir für seine offenheit und ehrlichkeit.
es geht unter anderem um sein leben vor und nach der geburt seiner tochter, alte freiheiten, 3 Kilo+ mehr verantwortung, namensgebung und natürlich um sex. bist du neugierig geworden? dann bitte weiterlesen 🙂 es geht jetzt los…

 

1. hattest du die befürchtung, dein altes leben nicht mehr weiter leben zu können?

Natürlich hatte ich die. Und wie! Als ich das Ultraschallbild unserer Tochter gesehen habe, war mir von der ersten Sekunde an klar, dass mein bisheriges Leben in alten Akten verstauben wird. Ich versuche zu erklären warum: Vorher war alles bequem. Alles leicht. Alles irgendwie ungezwungen. Vor allem keine Verantwortung außerhalb dir selber zu haben ist ein hohes Gut. Wenn mir ein Job beispielsweise nicht gepasst hat, habe ich sofort gekündigt und mir einen neuen gesucht. Es war ja MEIN Leben. Ich war für MICH verantwortlich. Nun ist alles anders. Wenn wir alle ehrlich zu uns selber sind, dann müssen wir uns eingestehen, dass große Verantwortung auch zur großen Last werden kann! Spontane Aktionen gibt es nicht mehr. Alles muss im Leben wohl überlegt sein. Deine Gedanken fahren inzwischen mit Familie auf vielen Umwegen, Umleitungen und landen in Kreuzungen mit einer Menge Ampeln! Es ist ganz einfach nicht mehr die leere Autobahn wie früher. Das ist eben der Preis, den man für so ein kleinen, eigenen süssen Wonneproppen bezahlt. Und da ich auch immer die Einstellung hatte, für mein Kind voll und ganz da zu sein, musste ich einen regelrechten Cut in meinem Kopf machen. Das hieß: Entweder ganz oder gar nicht. Und bis jetzt habe ich es auch halbwegs zufriedenstellend geschafft…

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