Kurzmitteilung

zwei kinder & dann noch eins

stones
two stones & another stone

kinder sind anstrengend. kinder bereichern das leben. mit kindern kommen allerhand sorgen. zuerst kleine und dann immer größere. warum also das dritte kind haben? gedanken dazu aus der sicht eines vaters (das bin ja ich) und diese mit der welt geteilt (das seid jetzt ihr). euren senf dazugeben könnt ihr natürlich auch.

die ersten fragen, mit denen ich mich konfrontriert sah, nach bekanntmachung der jetzigen (dritten) schwangerschaft waren:

  1. war es ein unfall? oder etwas netter: war es geplant?
  2. habt ihr nicht genug mit euren (vorhandenen) zweien? warum noch eins?
  3. habt ihr überhaupt platz dafür?

erst danach wurde gewissenhaft gratuliert :-/

das mit dem dritten kind auf den punkt gebracht (für alle eltern mit einem oder zwei kindern, den kinderlosen, den omas und opas, den fragenden nachbarn):

  • ein kind zu haben katapuliert die eltern in eine andere welt.
  • ein zweites kind zu haben katapultiert die eltern in eine andere (noch grössere und kompliziertere) welt.
  • beim dritten kind (so meine hoffnung) vergrössert oder verkompliziert sich diese welt nicht mehr oder nur geringfügig. man hat ja (fast) alles schon erlebt und (vor allem dingen) überstanden mit den großen geschwistern (die ersten zähnchen, unterschiedliche unfälle und krankheiten, phasen, schlafprobleme jeglicher couleur). das dritte kind wächst hoffentlich in mehr oder weniger gefestigten strukturen und regeln auf. das dritte überlastet die eltern nicht und auch nicht die geschwisterchen – quasi: alles wird total easy und entspannt…

das einzige manko ist, dass die kinder plötzlich (& für immer) gegenüber den erwachsenen in der überzahl sind. demokratisch sollte man dann nichts mehr entscheiden lassen, sondern die lebensjahre der abstimmenden personen zusammenzählen.

warum also drei kinder haben wollen?

jedes kind benötigt anfänglich zeit & arbeit (und liebe und und und). jedes kind bringt aber auch ein fülle von freude & glückseligkeit (ich nenne es mal so) mit sich. finanziell muss es auch passen. der notwendige platz – in die zukunft geblickt – ist vorhanden. wir (meine frau und ich) haben entschieden, dass wir die zeit, arbeit, freude und die glückseligkeit mit- und untereinader teilen möchten. deswegen auch das dritte kind.

nun zu dir. wie viele kinder hast oder möchtest du haben? was sind deine gedanken zu zu einem, zwei oder noch mehr kindern?

4 Gedanken zu “zwei kinder & dann noch eins

  1. Ich musste beim lesen an meine Eltern denken. Zuerst wurde mein Bruder geboren, vier Jahre später ich. Danach dachten meine Eltern über ein drittes Kind nach.
    Mein Vater wollte gerne einen Campingwagen haben. Meine Mutter sagte, dass sie mit drei Kindern keinen Campingurlaub macht. Am Ende gewann der Campingwagen.
    Wenn ich das erzähle sagen mir alle immer wie schlimm das klingt. Aber ich glaube es ist einfach so, dass man nicht alles haben kann. Natürlich gibt es Familien mit drei Kindern die auch Campingurlaub machen. Es ist aber eine finanzielle Frage…

    Theoretisch fände ich viele Kinder toll. 4 Stück 😉 In der Realität wäre das niemals machbar. Weder finanziell noch ist der Wohnraum dafür vorhanden.
    Mal schauen was das Leben mir bringt… ☺
    Ich wünsche dir und deiner Familie eine tolle Zeit zu fünft 💜
    Liebe Grüße
    Nicole

    Gefällt 1 Person

  2. danke nicole für diese sehr persönliche geschichte.

    ja, mann und frau (oder frau und frau, etc.) brauchen manchmal mehr als nur die körperlichen voraussetzungen (oder durch spende) für ein kind. es gäbe sonst wohl plötzlich ziemlich viele kleine kinder in deutschland.

    ich hoffe, dass es bei pärchen mit ‚dritte kind unfällen‘ trotzdem irgendwie finanziell, platzmäßig, usw klappt ohne das etwas vermisst wird – wie z.b. ein campingwagen 🙂

    Gefällt mir

  3. Erinnerst Du dich noch an die Reaktionen, als ihr den Leuten von Eurer ersten Schwangerschaft (der „Elternwerdung“) erzählt habt? Bei der zweiten war die Hauptreaktion schon: „Zum Glück bleibt Euer erstes kein verwöhntes Einzelkind!“ Und beim dritten rutscht man dann schon fast ins Negative ab! Mein Schwager hat fünf. Die Geschwister seiner Frau haben sich von den Kindergeburtstagen und Weihnachten quasi abgemeldet. Für fünf Kinder Geschenke besorgen – dass sei ihnen zu viel. Und letztendlich gipfelt alles in der Frage: „wie macht ihr das mit dem Auto?“ Ich gratuliere Euch herzlich zu Dritten!

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s